Dienstag, 21. August 2012
Nicht enden wollende Zungen
crcssnn, 21:09h
Haar – ein schmutzig-blondes, dahin-mäanderndes Flussdelta, das sich von steinernen Schultern herab in ein Meer aus kalter Luft ergießt und dessen Gischt Laternen zu Auren aus Pusteblumen und geronnenem Licht verformt, während wir mit Schablonen auf den Boden gesprüht werden, in difizielen Posen nach Luft ringend.
Ein stechend-goldener Speer durchstößt panzerbrechend Häupter und Herzen, Fleisch, Aluminium und Silber und ein Sprühnebel aus zerfallenden Atomen entblößt Silhouetten in kochend heißer Luft verzerrt über Fernstraßen wie in gebogenen Spiegeln und stapeln Verwirrung ob der Millionen mikroskopischer Veränderungen – nackte Füße, heißer Asphalt.
Selbst wenn Tränen, fließende Funken, Narben in Maskengesichter graben und die Wut Kehlen in eine Schrapnellen verwandelt und Hautsplitter meine Augen sinnlos machen, offenbaren sich Engel, deren Küsse in Leiber geschnitzt zu werden scheinen.
Die frühen Abende, die mit ihren 17:45:23-, 24-, 25-Sekunden-Augen und ihrem 04. November-Lächeln von unter unseren Betten heraus lugen, brennen den Sehpurpur Schwarz und Weiß in Netzhäute ein und begraben sich selbst in interpreatationsunfähigen Nervenimpulsen in Gehirnen
Epische Schlachten zwischen Schwarz und Weiß im Kampf um die Vorherrschaft über die Dualität und ausgehängte Kiefergelenke und Sehnenrisse im Hals, betrachtet aus Nähe und Distanz, führen Zellhaufen zueinander wie Lokomotiven unter Volldampf auf Kollisionskurs.
Dem Surren in leeren Köpfen erwachsen Detonationen wasserstoffbombengleicher Auswüchse und versehen graue Backsteinwände mit einem Graffito aus Ziffern und Bildern und Augenblicken und einem Canyon aus Frostschutzmittel.
Bergen aus sozialisiertem Müll und Vorsprüngen chlorfrei gebleichten Zellstoffes und Wasserfällen aus Augentropfen entsteigt ein Messias aus Abraum von Gebäuden, in denen einst die Zukunft geschmiedet wurde wie Ringe aus Regenwolken und Dornenkronen.
Überbelichtete Schwarz-weiß-Photographien von Wildunfällen und Hungerödemen schlaksiger Afrikaner, vorgefühert als Lehrfilme für maßanzugtragende Erwachsene, um ihnen Strebsamkeit zu lehren, zum Erbrechen reinen Kupfers führend als Belohnung.
Gravitation verbiegt Geraden zu Spiralen zu Fingerabdrücken zu DNA und dividiert alle Variablen und erschafft immer neue Quotienten der Relation von Größe und Wärme und Fleisch – auf dass die Quotienten Regenbögen speien, um die Relation zu bloßen Leben zu erheben.
Ein Thron aus strahlend heißen Spaltmaterial, auf dem Wissen erbrochen, Liebe ausfällt und sich Erinnerungen mit Heftpflastern ablösen lässt, ist eine kolossale Errungenschaft des Rückschritts, der uns immerzu unsere Wangen mit nassen Funken zu benetzen vermag.
Gewaltige Porträts aus Megapixeln verschwimmen und ändern ihre Farbe wie Chamäleons auf Brückengeländern, bezogen auf die Speicherkapazität des Hard Drives unter knöchernen Xylophonen und der Rechenleistung des rohen, artifizilen Prozessors auf diamantenbesetzten Hälsen.
Nitrat lässt Extremitäten in den bernsteinfarbenen Himmel fliegen, beobachtet von 3D-Brillen und Popcorn mampfenden Zähnen, bereit, Applaus für stumme Unterhaltung zu spenden, welche das individuelle Fortschreiten der Zeit begreiflich macht.
Liberianische Passagierschiffe beladen mit abtrünniger Liebe, auf dem Weg einen neuen Kontinent zu erobern, auf dem die Liebe zu Boden falle und wachse wie Urwälder aus Weizen, um alle Menschen zu ernähren wie das Brot und die Emulgatoren.
Gläserne, androgyne Figuren aus Kristallglas in üppigen Feldern aus Videokameras und Plastikblumen, schneller wachsend als die Sprache, deren Adoleszenz schneller als eine Gewehrkugel erschien und ihre Nutzer infantil und emotional daniederliegend hinterlassend auf Böden aus Steinwolle.
Pastellfarbene Revolverblätter drucken duftende Anleitungen für den Genozid an mächtigen Golems, mit nichts anderem beseelt als mit Wünschen für eine warme Mahlzeit, sich treffenden blauen Augen und Feigenblättern.
Puppen mir Rasierklingen aus seltenen Erden malträtiert in purpurrot gefliesten Räumen, mit glutoraler Gewalt am Aufbruch gen ihrem Utopia gehindert, nur mit der Hoffnung Grenzen der Projektionsfigur zu überschreiten und der Erinnerung an den Geschmack von Gladiolen auf der Zunge.
Synthetische Klänge und mechanisches Augenzwinkern bei den Fragen nach Kaffee und Erlösung von Schuld und Sühne, nach Wasserstoffexplosionen und dem Wunder von rostigem Blut – Entschuldigungen und Lügen zu unterscheiden am aufsteigenden Feuer aus liquidem Bitumen.
Kindliche Veteranen aus weit entfernten Kriegen, sich mit Lauge und Kalk und Marihuana bearbeitend, dem Erstickungstod nahe, da sie dem Farbspektrum unkontrollierbares Katmiumgelb und schrilles Wehklageorange und ätzendes Tränenrot und erblindetes Natriumweiß schenkten, als Geste für die Ausrottung des unsichtbaren Lebens in ihren selbst.
Kollabierende, menschliche Pyramiden, flankiert von neonblauen elektrischen Ahornblättern, Gräben in rissige Böden aus Peccorino und Gallensaft zeichnend, beschwören Zweck und Mittel in eine nahe Dimension, in der Wind wie eine liebliche Umarmung über Mangafiguren hinweggleitet.
Stahlblaue Augen im Wechselspiel von Licht und Schatten eines kastrierten Eichenbaumes, apathisch das Muster aprikotfarbener Raufasertapeten erahnend, verbergen ein Königreich der Macht des Unmöglichen und der Übermacht negativer Phantasie, während Sehpurpur langsam ein totes Einhorn porträtiert.
Integritäten physischer und psychischer Natur, mit besten Wünschen leichten Herzens an Postfächer alter Kolonialgebäude versendet, besetzt von ältlichen Beamten, denen die kryptische Unterweiseung nicht verständlich werden wird und bei dem Versuch, sich durch Verdrängung zu entspannen, in ungeerdeten Badewannen den ewigen Schlaf erfahrend, verwesen im Zeitraffer an Autodächern in Häuserschluchten.
Pubertierende Insekten in schwärzlich-braunen Fluoridschlössern, vertrieben von den Nachwehen der Securitate und Marktwirtschaft, erspäht durch feuerspendende, kapitalistische Optiken aus dem Material der Festung der Einsamkeit, dem ewigen, mythologischen Traum durchfahrend, die schüchtern-plötzlichen Grenzen ihrer Abhängigkeit wie Donnervögel zu umfahren, auf der Suche nach immanenter Transzendenz.
Sturzbäche herausgetrennter Collegeblockseiten und filetierten Photos voll Erinnerungen und Ideen flattern in Richtung Firmament, wo sie kondensieren werden und als Wörter herabregnen und als Blitze einschlagen werden, kleine Pfützen ansammelnd, aus denen zu trinken epileptische Erleuchtung beschwört über Lypmflüssigkeit und gefrorene Erbsen.
Drei Sonnen, eine im Fleckenzyklus Löcher einer Bowlingkugel aufweisend, projizierte die Schatten von zwei Küssenden an Leinwände aus Backstein, in der Nähe eines Parks voller Obdachloser und Schausteller und Blumen, und lassen diese und nur diese um der Reise Willen in der Nachmittagssonne aufbrechen wie Polo und Columbus einst nach Muskatnüssen und Pfeffer.
An den grauen Tagen, an denen Titanenwolken aus dem Himmel zu stürzen drohen und sich Panoramafenster in Regionalzügen in unscharfe schwarze Spiegel verwandeln, erscheinen stets Momente, kürzer als ein Protonenzerfall oder ein Augenzwinkern, in denen sich selbst Ozimandiaz, König der Könige, marginal fühlte und akuter Eisenmangel zu schneidenden Melancholieanfällen führt.
Im Lichte der orangenen Tunnelbeleuchtung rhythmisch flackernden Augen, teilnehmend an Schnitzeljagden auf der Suche nach Gefühlen und Originalhandschriften und Zukunft und Lavendelsäckchen und heißer Schokolade – und doch auf der Flucht vor den Dämonen betrunkener Nächte und erstem Samenerguss.
Affenhirneis mit Dillbohnen als Henkersmahlzeit für Delinquente an Schnee und Licht und Suizid, die sich an der Erlösung schändlich taten und alten und jungen in schwere Ketten legten, um halbentschwundene Seelen mit stumm verzerrten Gesichter vor unerfüllbarer Sehsucht nach einer Existenz als einzigartige Schneeflocken und liebkosenden Sonnenstrahlen von der Ekstase abhielten.
Schwanensee, aufgeführt hinter Glasbausteinen in den Grundfarben auf pseudominimalistische Art und Weise, begräbt Erwartungshaltungen nach Pompösität zaghaft unter einem brennenden Haufen aus schwarzen und weißen Federn, fälschlich wiedergegeben in kryptischen Chroniken voll ausbrechender Hs und Gs.
Crackhead-Impressarios und agraphische Schriftsteller und inkorrekte Zellteilungen in organischen gewachsenen Städten in arabischem Stil treiben das Schicksal weiter als wohlüberlegte Entscheidungen an Weggabelungen nach Fortbestand und Untergang normativer Konstruktionen, übergangen von Reproduktionsmedizin und Leerverkäufen in rissigen Gebäuden im Untergrund.
Giftgas aus Maccadamianussmehl, zu peripherem Kribbeln an Koksnasenspitzen und Sonnenblumenblättern führend, erzwingt reinigende Schwälle wahrhafter Redseligkeit, in dem einsame Politiker und borderlinegestörte Therapeuten, von einem reinigenden Wirbel aus silberner Gischt begleitet, über Verfehlungen von Kinderprostitution und Bipolarität haluzinieren und in ihren Hirnen die Vision von einer weniger schlechten Welt die Blut-Hirn-Schranke zu sprengen drohen.
Neonleuchtende Pferde mit plattierten, menschlichen Nasen, wie eine leuchtend zersplitterte Christbaumkugel auf holzimitierendem Linoleum auseinander stiebend, auf ihrem Ritt durch zähen Nebel, verborgene Pulsare aus Benzintümpeln aufwirbelnd, in stetiger Erwartung der wohligen Gewissheit der Niederlage ob des bevorstehen Schlages ins Genick und der süßen Traumes von Salzkristallen und wehenden Mähnen.
Osterporotische Mannequins und anorektische Savants, aus Kasernen ausrückend, bewaffnet mit Hämmern aus Blei und Sicheln aus Quecksilber, angetreten um eiserne Diktate aus Logik und Kontrolle durchzusetzen, auf dass noch mehr Brennstoff für die traurig knisternden Aufsätze antisemitischer Holocaust-Überlebenden zu liefern sei und ungenutzte Abwärme erzeugt werde.
Ein stechend-goldener Speer durchstößt panzerbrechend Häupter und Herzen, Fleisch, Aluminium und Silber und ein Sprühnebel aus zerfallenden Atomen entblößt Silhouetten in kochend heißer Luft verzerrt über Fernstraßen wie in gebogenen Spiegeln und stapeln Verwirrung ob der Millionen mikroskopischer Veränderungen – nackte Füße, heißer Asphalt.
Selbst wenn Tränen, fließende Funken, Narben in Maskengesichter graben und die Wut Kehlen in eine Schrapnellen verwandelt und Hautsplitter meine Augen sinnlos machen, offenbaren sich Engel, deren Küsse in Leiber geschnitzt zu werden scheinen.
Die frühen Abende, die mit ihren 17:45:23-, 24-, 25-Sekunden-Augen und ihrem 04. November-Lächeln von unter unseren Betten heraus lugen, brennen den Sehpurpur Schwarz und Weiß in Netzhäute ein und begraben sich selbst in interpreatationsunfähigen Nervenimpulsen in Gehirnen
Epische Schlachten zwischen Schwarz und Weiß im Kampf um die Vorherrschaft über die Dualität und ausgehängte Kiefergelenke und Sehnenrisse im Hals, betrachtet aus Nähe und Distanz, führen Zellhaufen zueinander wie Lokomotiven unter Volldampf auf Kollisionskurs.
Dem Surren in leeren Köpfen erwachsen Detonationen wasserstoffbombengleicher Auswüchse und versehen graue Backsteinwände mit einem Graffito aus Ziffern und Bildern und Augenblicken und einem Canyon aus Frostschutzmittel.
Bergen aus sozialisiertem Müll und Vorsprüngen chlorfrei gebleichten Zellstoffes und Wasserfällen aus Augentropfen entsteigt ein Messias aus Abraum von Gebäuden, in denen einst die Zukunft geschmiedet wurde wie Ringe aus Regenwolken und Dornenkronen.
Überbelichtete Schwarz-weiß-Photographien von Wildunfällen und Hungerödemen schlaksiger Afrikaner, vorgefühert als Lehrfilme für maßanzugtragende Erwachsene, um ihnen Strebsamkeit zu lehren, zum Erbrechen reinen Kupfers führend als Belohnung.
Gravitation verbiegt Geraden zu Spiralen zu Fingerabdrücken zu DNA und dividiert alle Variablen und erschafft immer neue Quotienten der Relation von Größe und Wärme und Fleisch – auf dass die Quotienten Regenbögen speien, um die Relation zu bloßen Leben zu erheben.
Ein Thron aus strahlend heißen Spaltmaterial, auf dem Wissen erbrochen, Liebe ausfällt und sich Erinnerungen mit Heftpflastern ablösen lässt, ist eine kolossale Errungenschaft des Rückschritts, der uns immerzu unsere Wangen mit nassen Funken zu benetzen vermag.
Gewaltige Porträts aus Megapixeln verschwimmen und ändern ihre Farbe wie Chamäleons auf Brückengeländern, bezogen auf die Speicherkapazität des Hard Drives unter knöchernen Xylophonen und der Rechenleistung des rohen, artifizilen Prozessors auf diamantenbesetzten Hälsen.
Nitrat lässt Extremitäten in den bernsteinfarbenen Himmel fliegen, beobachtet von 3D-Brillen und Popcorn mampfenden Zähnen, bereit, Applaus für stumme Unterhaltung zu spenden, welche das individuelle Fortschreiten der Zeit begreiflich macht.
Liberianische Passagierschiffe beladen mit abtrünniger Liebe, auf dem Weg einen neuen Kontinent zu erobern, auf dem die Liebe zu Boden falle und wachse wie Urwälder aus Weizen, um alle Menschen zu ernähren wie das Brot und die Emulgatoren.
Gläserne, androgyne Figuren aus Kristallglas in üppigen Feldern aus Videokameras und Plastikblumen, schneller wachsend als die Sprache, deren Adoleszenz schneller als eine Gewehrkugel erschien und ihre Nutzer infantil und emotional daniederliegend hinterlassend auf Böden aus Steinwolle.
Pastellfarbene Revolverblätter drucken duftende Anleitungen für den Genozid an mächtigen Golems, mit nichts anderem beseelt als mit Wünschen für eine warme Mahlzeit, sich treffenden blauen Augen und Feigenblättern.
Puppen mir Rasierklingen aus seltenen Erden malträtiert in purpurrot gefliesten Räumen, mit glutoraler Gewalt am Aufbruch gen ihrem Utopia gehindert, nur mit der Hoffnung Grenzen der Projektionsfigur zu überschreiten und der Erinnerung an den Geschmack von Gladiolen auf der Zunge.
Synthetische Klänge und mechanisches Augenzwinkern bei den Fragen nach Kaffee und Erlösung von Schuld und Sühne, nach Wasserstoffexplosionen und dem Wunder von rostigem Blut – Entschuldigungen und Lügen zu unterscheiden am aufsteigenden Feuer aus liquidem Bitumen.
Kindliche Veteranen aus weit entfernten Kriegen, sich mit Lauge und Kalk und Marihuana bearbeitend, dem Erstickungstod nahe, da sie dem Farbspektrum unkontrollierbares Katmiumgelb und schrilles Wehklageorange und ätzendes Tränenrot und erblindetes Natriumweiß schenkten, als Geste für die Ausrottung des unsichtbaren Lebens in ihren selbst.
Kollabierende, menschliche Pyramiden, flankiert von neonblauen elektrischen Ahornblättern, Gräben in rissige Böden aus Peccorino und Gallensaft zeichnend, beschwören Zweck und Mittel in eine nahe Dimension, in der Wind wie eine liebliche Umarmung über Mangafiguren hinweggleitet.
Stahlblaue Augen im Wechselspiel von Licht und Schatten eines kastrierten Eichenbaumes, apathisch das Muster aprikotfarbener Raufasertapeten erahnend, verbergen ein Königreich der Macht des Unmöglichen und der Übermacht negativer Phantasie, während Sehpurpur langsam ein totes Einhorn porträtiert.
Integritäten physischer und psychischer Natur, mit besten Wünschen leichten Herzens an Postfächer alter Kolonialgebäude versendet, besetzt von ältlichen Beamten, denen die kryptische Unterweiseung nicht verständlich werden wird und bei dem Versuch, sich durch Verdrängung zu entspannen, in ungeerdeten Badewannen den ewigen Schlaf erfahrend, verwesen im Zeitraffer an Autodächern in Häuserschluchten.
Pubertierende Insekten in schwärzlich-braunen Fluoridschlössern, vertrieben von den Nachwehen der Securitate und Marktwirtschaft, erspäht durch feuerspendende, kapitalistische Optiken aus dem Material der Festung der Einsamkeit, dem ewigen, mythologischen Traum durchfahrend, die schüchtern-plötzlichen Grenzen ihrer Abhängigkeit wie Donnervögel zu umfahren, auf der Suche nach immanenter Transzendenz.
Sturzbäche herausgetrennter Collegeblockseiten und filetierten Photos voll Erinnerungen und Ideen flattern in Richtung Firmament, wo sie kondensieren werden und als Wörter herabregnen und als Blitze einschlagen werden, kleine Pfützen ansammelnd, aus denen zu trinken epileptische Erleuchtung beschwört über Lypmflüssigkeit und gefrorene Erbsen.
Drei Sonnen, eine im Fleckenzyklus Löcher einer Bowlingkugel aufweisend, projizierte die Schatten von zwei Küssenden an Leinwände aus Backstein, in der Nähe eines Parks voller Obdachloser und Schausteller und Blumen, und lassen diese und nur diese um der Reise Willen in der Nachmittagssonne aufbrechen wie Polo und Columbus einst nach Muskatnüssen und Pfeffer.
An den grauen Tagen, an denen Titanenwolken aus dem Himmel zu stürzen drohen und sich Panoramafenster in Regionalzügen in unscharfe schwarze Spiegel verwandeln, erscheinen stets Momente, kürzer als ein Protonenzerfall oder ein Augenzwinkern, in denen sich selbst Ozimandiaz, König der Könige, marginal fühlte und akuter Eisenmangel zu schneidenden Melancholieanfällen führt.
Im Lichte der orangenen Tunnelbeleuchtung rhythmisch flackernden Augen, teilnehmend an Schnitzeljagden auf der Suche nach Gefühlen und Originalhandschriften und Zukunft und Lavendelsäckchen und heißer Schokolade – und doch auf der Flucht vor den Dämonen betrunkener Nächte und erstem Samenerguss.
Affenhirneis mit Dillbohnen als Henkersmahlzeit für Delinquente an Schnee und Licht und Suizid, die sich an der Erlösung schändlich taten und alten und jungen in schwere Ketten legten, um halbentschwundene Seelen mit stumm verzerrten Gesichter vor unerfüllbarer Sehsucht nach einer Existenz als einzigartige Schneeflocken und liebkosenden Sonnenstrahlen von der Ekstase abhielten.
Schwanensee, aufgeführt hinter Glasbausteinen in den Grundfarben auf pseudominimalistische Art und Weise, begräbt Erwartungshaltungen nach Pompösität zaghaft unter einem brennenden Haufen aus schwarzen und weißen Federn, fälschlich wiedergegeben in kryptischen Chroniken voll ausbrechender Hs und Gs.
Crackhead-Impressarios und agraphische Schriftsteller und inkorrekte Zellteilungen in organischen gewachsenen Städten in arabischem Stil treiben das Schicksal weiter als wohlüberlegte Entscheidungen an Weggabelungen nach Fortbestand und Untergang normativer Konstruktionen, übergangen von Reproduktionsmedizin und Leerverkäufen in rissigen Gebäuden im Untergrund.
Giftgas aus Maccadamianussmehl, zu peripherem Kribbeln an Koksnasenspitzen und Sonnenblumenblättern führend, erzwingt reinigende Schwälle wahrhafter Redseligkeit, in dem einsame Politiker und borderlinegestörte Therapeuten, von einem reinigenden Wirbel aus silberner Gischt begleitet, über Verfehlungen von Kinderprostitution und Bipolarität haluzinieren und in ihren Hirnen die Vision von einer weniger schlechten Welt die Blut-Hirn-Schranke zu sprengen drohen.
Neonleuchtende Pferde mit plattierten, menschlichen Nasen, wie eine leuchtend zersplitterte Christbaumkugel auf holzimitierendem Linoleum auseinander stiebend, auf ihrem Ritt durch zähen Nebel, verborgene Pulsare aus Benzintümpeln aufwirbelnd, in stetiger Erwartung der wohligen Gewissheit der Niederlage ob des bevorstehen Schlages ins Genick und der süßen Traumes von Salzkristallen und wehenden Mähnen.
Osterporotische Mannequins und anorektische Savants, aus Kasernen ausrückend, bewaffnet mit Hämmern aus Blei und Sicheln aus Quecksilber, angetreten um eiserne Diktate aus Logik und Kontrolle durchzusetzen, auf dass noch mehr Brennstoff für die traurig knisternden Aufsätze antisemitischer Holocaust-Überlebenden zu liefern sei und ungenutzte Abwärme erzeugt werde.
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