Dienstag, 21. August 2012
Neurodelirium
crcssnn, 02:10h
Ich bin die Spur kosmischer Leuchtspurgeschosse.
Ich bin eine in eine Eiche eingeritzte Liebeserklärung.
Ich bin die fragile Architektur eines wunderschönen Traumes.
Ich bin die merkwürdige Handschrift eines psychisch Kranken.
Ich bin das fleischfressende Frostschutzmittel in einer traubenblauen Vene.
Ich bin eine vor Jahrzehnte stehengebliebene Uhr.
Ich bin der Brilliantschliff einer abenteuerlichen Phantasie.
Ich bin die letzte aufsteigene Blase in schalem Champagner.
Ich bin das ohrenbetäubende Geräusch unbehaglicher Stille.
Ich bin die wärmende Erleichterung nach der Anspannung.
Ich bin eine Grube in eiseskalter Erde.
Ich bin die biochemischen Prozesse in einem jugendlichen Körper.
Ich bin der sommerwarme Regen auf der Haut.
Ich bin das verlorengegangene Gefühl für die Dunkelheit.
Ich bin eine an den Augen nagende, himbeerfarbene Wand.
Ich bin frischer Wundschorf an einer aufgeschnittenen Hand.
Ich bin die unerwiderte, bleibende Zuneigung.
Ich bin eine himmelweite, auberginenfarbene Gewitterfront.
Ich bin eine Einschränkungen einleitende Konjugation.
Ich bin die Sekunde vor dem Kollaps der Gebäudestatik.
Ich bin ein beerenschwangerer, frierender Baum im Winter.
Ich bin die Ecken und Kanten einer imperfekten Kugel.
Ich bin eine tiefer Atemzug voll Giftgas.
Ich bin eine endlose Sekunde der Schwerelosigkeit.
Ich bin das kristallisierende Wasser in tieferen Gewebeschichten.
Ich bin ein white out.
Ich bin die quälend lange Rechtschreibprüfung einer Office suite.
Ich bin der schnell streichende Wind an schwarz-kalten Sträuchern.
Ich bin eine plötzlich einsetzende Selbstwahrnehmungsexplosion.
Ich bin das elende Geräusch der Berührung zwischen Fleisch.
Ich bin die Momentaufnahme eines fallenden Soldaten.
Ich bin ein Liter Arsen in einem aufrührerischen Schläfenlappen.
Ich bin ein Gedicht aus Strichen eines stumpfen Stiftes.
Ich bin ein unleserlich von Abschied kündendes post-it.
Ich bin ein Zeilenumbruch am Rande der Unendlichkeit.
Ich bin der Analphabetismus in der Dritten Welt.
Ich bin eine leere Packung Paroxetin auf einem Badezimmerboden.
Ich bin das vielversprechend letzte Ächzen einer Ziegelwand.
Ich bin der eklatante Mangel an Selbstreflektion.
Ich bin das stumpfe Gefühl knitternden Papiers in zitternden Händen.
Ich bin ein berstenden Blutgerinnsel im Hirnstamm.
Ich bin der allmorgendliche Waldbrand am östlichen Horizont.
Ich bin ein weggestoßenes Luftmolekül.
Ich bin das meditative Hoffen auf Aufgabe.
Ich bin das durch schmutzige Gardinen gedämpfte Abendlicht.
Ich bin das wütende Brüllen eines Löwen.
Ich bin das leise Knacken eines Knochens auf einer Steinterrasse.
Ich bin ein gewaltsamer Exzess einer Bande Ausrufezeichen.
Ich bin ein von einem Regenbogen gerissener Krater in der Erde.
Ich bin ein durchaus amüsanter Gendeffekt.
Ich bin der unter den Füßen verlorengegangene Boden.
Ich bin das monotone Hoffen auf Erlösung.
Ich bin die Asymmetrie.
Ich bin der Wirbel eines Sonnensystems aus Dreck.
Ich bin die vakuumgleichen Söge zu Füßen der Niagarafälle.
Ich bin die freudige Erwartung im Hinterkopf eines Selbstmordattentäters.
Ich bin ein kranker Geist in einem gesunden Körper.
Ich bin eine Landmine auf einem Reisfeld im Goldenen Dreieck.
Ich bin die zweckentfremdete Hülse eines Lippenstiftes.
Ich bin das melodische Flackern einer defekten Neonröhre.
Ich bin eine überflüssig gewordene Hierarchieebene.
Ich bin ein alles verschlingender, multilingualer Wortzunami.
Ich bin der einzig reale, jemals betretene Ort.
Ich bin der Sand der Sahara über den Küsten Südeuropas.
Ich bin der jähe Ende eines neuronalen Sonnensturms.
Ich bin ein schwächlicher Moment süßer Glückseeligkeit.
Ich bin die verwischte Tinte eines letzten Willens.
Ich bin ein blauer Fluss voll welker Herbstblätter.
Ich bin die den Sternenhimmel aussperrende Lichtverschmutzung.
Ich bin der Pionier der alltäglich stattfindenden Trivialität.
Ich bin ein im Frühlingswind verlorengegangener Gruß.
Ich bin der spannende Wendepunkt in einem Pornovideo.
Ich bin der erstickte Ton einer gerissenen Gitarrensaite.
Ich bin das verspottete Talent des Vincent van Gogh.
Ich bin ein unerfülltes Bedürfnis in der Maglow'schen Pyramide.
Ich bin die eingeschränkte Ausdrucksform der Schriftsprache.
Ich bin das fortwährend erodierende Hoffen auf Besserung.
Ich bin die abgestorbene Haut auf den Lippen.
Ich bin ein in warmem Wasser vergehendes Korallenriff.
Ich bin ein dahintreibender Kontinent aus Plastik.
Ich bin das facettenreiche Desinteresse des endenden Tages.
Ich bin ein überquellendes Gefäß der Ambivalenz.
Ich bin der erotische Tanz der Staubkörnchens im Sonnenlicht.
Ich bin ein lauernder Pelikan an einem nebligen Kai.
Ich bin eine zu Täuschungszwecken aromatisierte Kranichbeere.
Ich bin das langsame Ende eines ukrainisches Straßenhundes.
Ich bin ein Geschlechtsunterschiede überwindendes Antioxydant.
Ich bin das falsche Kreuzchen auf einem obligatorischen Wahlzettel.
Ich bin der heimtückische Tod in Gestalt einer defekten Heizungsanlage.
Ich bin ein im Kerzenlicht aufgedunsener Schatten im Halbdunkel.
Ich bin das tote Schwert eines legendären Samurai.
Ich bin die totale Verblüffung über die Ausmaße eines Genizides.
Ich bin die andauernde Schwäche wahrer Inspiration.
Ich bin die malträtierten Schleimhäute in einem Kinderbordell.
Ich bin die Live-Übertragung eines im Entstehen begriffenen Unglücks.
Ich bin die roten Lichtersteifen auf einer überfüllten Autobahn.
Ich bin der ungerechtfertigte Wert eines Klumpen Goldes.
Ich bin ein alter Stern an einem permanenten Minenfeldhimmel.
Ich bin das krachende Echo eines Lachen gleichenden Geräusches.
Ich bin die überblendende Gewöhnlichkeit des Seins.
Ich bin die wolkenbrechende Schlaflosigkeit um vier Uhr morgens.
Ich bin das aus einem Hydranten sprießende, funkelnde Lichtspektrum.
Ich bin die elende Diskrepanz zwischen Soll und Ist.
Ich bin die liebespendende Abwärme eines Notebooklüfters.
Ich bin der schmerzliche Verlust beim Verkauf von Cocapaste.
Ich bin das aufgeregte Funkeln der Blitze an einer Oberleitung.
Ich bin die nach rechts verschobene Ausgangsstellung auf einer Tastatur.
Ich bin die sonnige Gleichgültigkeit gegenüber dem bevorstehenden Ende.
Ich bin ein in Sweaterform gepresstes, petrochemisches Erzeugnis.
Ich bin eine imaginäre Trennlinie zwischen Adoleszenz und Heuchelei.
Ich bin ein aus Wachs geformtes Wimpernschalleben.
Ich bin die geniale Erfindung eines neues Ausdrucks für das Wort „Schwert“.
Ich bin eine in eine Eiche eingeritzte Liebeserklärung.
Ich bin die fragile Architektur eines wunderschönen Traumes.
Ich bin die merkwürdige Handschrift eines psychisch Kranken.
Ich bin das fleischfressende Frostschutzmittel in einer traubenblauen Vene.
Ich bin eine vor Jahrzehnte stehengebliebene Uhr.
Ich bin der Brilliantschliff einer abenteuerlichen Phantasie.
Ich bin die letzte aufsteigene Blase in schalem Champagner.
Ich bin das ohrenbetäubende Geräusch unbehaglicher Stille.
Ich bin die wärmende Erleichterung nach der Anspannung.
Ich bin eine Grube in eiseskalter Erde.
Ich bin die biochemischen Prozesse in einem jugendlichen Körper.
Ich bin der sommerwarme Regen auf der Haut.
Ich bin das verlorengegangene Gefühl für die Dunkelheit.
Ich bin eine an den Augen nagende, himbeerfarbene Wand.
Ich bin frischer Wundschorf an einer aufgeschnittenen Hand.
Ich bin die unerwiderte, bleibende Zuneigung.
Ich bin eine himmelweite, auberginenfarbene Gewitterfront.
Ich bin eine Einschränkungen einleitende Konjugation.
Ich bin die Sekunde vor dem Kollaps der Gebäudestatik.
Ich bin ein beerenschwangerer, frierender Baum im Winter.
Ich bin die Ecken und Kanten einer imperfekten Kugel.
Ich bin eine tiefer Atemzug voll Giftgas.
Ich bin eine endlose Sekunde der Schwerelosigkeit.
Ich bin das kristallisierende Wasser in tieferen Gewebeschichten.
Ich bin ein white out.
Ich bin die quälend lange Rechtschreibprüfung einer Office suite.
Ich bin der schnell streichende Wind an schwarz-kalten Sträuchern.
Ich bin eine plötzlich einsetzende Selbstwahrnehmungsexplosion.
Ich bin das elende Geräusch der Berührung zwischen Fleisch.
Ich bin die Momentaufnahme eines fallenden Soldaten.
Ich bin ein Liter Arsen in einem aufrührerischen Schläfenlappen.
Ich bin ein Gedicht aus Strichen eines stumpfen Stiftes.
Ich bin ein unleserlich von Abschied kündendes post-it.
Ich bin ein Zeilenumbruch am Rande der Unendlichkeit.
Ich bin der Analphabetismus in der Dritten Welt.
Ich bin eine leere Packung Paroxetin auf einem Badezimmerboden.
Ich bin das vielversprechend letzte Ächzen einer Ziegelwand.
Ich bin der eklatante Mangel an Selbstreflektion.
Ich bin das stumpfe Gefühl knitternden Papiers in zitternden Händen.
Ich bin ein berstenden Blutgerinnsel im Hirnstamm.
Ich bin der allmorgendliche Waldbrand am östlichen Horizont.
Ich bin ein weggestoßenes Luftmolekül.
Ich bin das meditative Hoffen auf Aufgabe.
Ich bin das durch schmutzige Gardinen gedämpfte Abendlicht.
Ich bin das wütende Brüllen eines Löwen.
Ich bin das leise Knacken eines Knochens auf einer Steinterrasse.
Ich bin ein gewaltsamer Exzess einer Bande Ausrufezeichen.
Ich bin ein von einem Regenbogen gerissener Krater in der Erde.
Ich bin ein durchaus amüsanter Gendeffekt.
Ich bin der unter den Füßen verlorengegangene Boden.
Ich bin das monotone Hoffen auf Erlösung.
Ich bin die Asymmetrie.
Ich bin der Wirbel eines Sonnensystems aus Dreck.
Ich bin die vakuumgleichen Söge zu Füßen der Niagarafälle.
Ich bin die freudige Erwartung im Hinterkopf eines Selbstmordattentäters.
Ich bin ein kranker Geist in einem gesunden Körper.
Ich bin eine Landmine auf einem Reisfeld im Goldenen Dreieck.
Ich bin die zweckentfremdete Hülse eines Lippenstiftes.
Ich bin das melodische Flackern einer defekten Neonröhre.
Ich bin eine überflüssig gewordene Hierarchieebene.
Ich bin ein alles verschlingender, multilingualer Wortzunami.
Ich bin der einzig reale, jemals betretene Ort.
Ich bin der Sand der Sahara über den Küsten Südeuropas.
Ich bin der jähe Ende eines neuronalen Sonnensturms.
Ich bin ein schwächlicher Moment süßer Glückseeligkeit.
Ich bin die verwischte Tinte eines letzten Willens.
Ich bin ein blauer Fluss voll welker Herbstblätter.
Ich bin die den Sternenhimmel aussperrende Lichtverschmutzung.
Ich bin der Pionier der alltäglich stattfindenden Trivialität.
Ich bin ein im Frühlingswind verlorengegangener Gruß.
Ich bin der spannende Wendepunkt in einem Pornovideo.
Ich bin der erstickte Ton einer gerissenen Gitarrensaite.
Ich bin das verspottete Talent des Vincent van Gogh.
Ich bin ein unerfülltes Bedürfnis in der Maglow'schen Pyramide.
Ich bin die eingeschränkte Ausdrucksform der Schriftsprache.
Ich bin das fortwährend erodierende Hoffen auf Besserung.
Ich bin die abgestorbene Haut auf den Lippen.
Ich bin ein in warmem Wasser vergehendes Korallenriff.
Ich bin ein dahintreibender Kontinent aus Plastik.
Ich bin das facettenreiche Desinteresse des endenden Tages.
Ich bin ein überquellendes Gefäß der Ambivalenz.
Ich bin der erotische Tanz der Staubkörnchens im Sonnenlicht.
Ich bin ein lauernder Pelikan an einem nebligen Kai.
Ich bin eine zu Täuschungszwecken aromatisierte Kranichbeere.
Ich bin das langsame Ende eines ukrainisches Straßenhundes.
Ich bin ein Geschlechtsunterschiede überwindendes Antioxydant.
Ich bin das falsche Kreuzchen auf einem obligatorischen Wahlzettel.
Ich bin der heimtückische Tod in Gestalt einer defekten Heizungsanlage.
Ich bin ein im Kerzenlicht aufgedunsener Schatten im Halbdunkel.
Ich bin das tote Schwert eines legendären Samurai.
Ich bin die totale Verblüffung über die Ausmaße eines Genizides.
Ich bin die andauernde Schwäche wahrer Inspiration.
Ich bin die malträtierten Schleimhäute in einem Kinderbordell.
Ich bin die Live-Übertragung eines im Entstehen begriffenen Unglücks.
Ich bin die roten Lichtersteifen auf einer überfüllten Autobahn.
Ich bin der ungerechtfertigte Wert eines Klumpen Goldes.
Ich bin ein alter Stern an einem permanenten Minenfeldhimmel.
Ich bin das krachende Echo eines Lachen gleichenden Geräusches.
Ich bin die überblendende Gewöhnlichkeit des Seins.
Ich bin die wolkenbrechende Schlaflosigkeit um vier Uhr morgens.
Ich bin das aus einem Hydranten sprießende, funkelnde Lichtspektrum.
Ich bin die elende Diskrepanz zwischen Soll und Ist.
Ich bin die liebespendende Abwärme eines Notebooklüfters.
Ich bin der schmerzliche Verlust beim Verkauf von Cocapaste.
Ich bin das aufgeregte Funkeln der Blitze an einer Oberleitung.
Ich bin die nach rechts verschobene Ausgangsstellung auf einer Tastatur.
Ich bin die sonnige Gleichgültigkeit gegenüber dem bevorstehenden Ende.
Ich bin ein in Sweaterform gepresstes, petrochemisches Erzeugnis.
Ich bin eine imaginäre Trennlinie zwischen Adoleszenz und Heuchelei.
Ich bin ein aus Wachs geformtes Wimpernschalleben.
Ich bin die geniale Erfindung eines neues Ausdrucks für das Wort „Schwert“.
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